Mal - und Gestaltungstherapie
Katharina Fidesser • Sabine Seiter

Mal & Gestaltungstherapie

bietet über das Malen von Bildern und den Einsatz anderer gestalterischen Techniken die Möglichkeit sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Frei von Bewertung und ohne den Anspruch auf künstlerisch Bild erscheint in Kürze. wertvolle Ergebnisse. Meistens werden diese kreativen Prozesse über Imaginationen und Märchenarbeit initiiert, können sich aber auch spontan ergeben.

Bild erscheint in Kürze.

Der Gestaltungsprozess für sich bietet bereits eine erste Möglichkeit sich mit Themen auseinander zu setzen, ohne sie vorweg verbalisieren zu müssen. Über sehr körperliche Malmaterialien (z.B. Fingerfarben, Ölkreiden) können Spannungen abgebaut, genauso kann aber auch Entspannung durch bestimmte Techniken (z.B. Meditatives Malen) gefördert werden. Kreatives Gestalten setzt die Kräfte der Selbstentfaltung frei und bietet die Möglichkeit zum schöpferischen Selbstausdruck.

In der Bildbesprechung wird auf einfühlsame Weise versucht gemeinsam eine Sprache für das Dargestellte zu finden. Für den Erkenntnisprozess spielt die Interaktion zwischen KlientIn und TherapeutIn eine wichtige Rolle. In einem Bild kann eine Thematik "gebunden" werden, die z.B. Angst oder Schmerz verursacht.

Diese Gefühlsregungen werden durch die Gestaltung etwas Anschauliches, ein Gegenüber mit dem ich nun in Kontakt treten kann. Genauso kann das aber auch mit etwas sehr Wertvollem, Schönem geschehen. Es wird sichtbar und kann in der Bildbesprechung aus- und angesprochen werden.

In Folgebildern kann an bestimmten Themen weitergearbeitet werden, wenn die KlientInnen das wollen. Jedes Bild bleibt als etwas Greifbares, das man jederzeit wieder hervorholen kann, da es nicht so flüchtig ist wie die Erinnerung an ein Gespräch.

Bild erscheint in Kürze.

Aus diesem Prozess ergibt sich in der Folge die Möglichkeit für alternative Verhaltensweisen und Strategien - Ausgangspunkt für neue Lebendigkeit.

Bild erscheint in Kürze.

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht
vollbringen, aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.

Rainer Raria Rilke